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Full text: Band

21
�riefe.
I.
Ein Schumacher an seinen Freund.
�Warte man Ludewich!
Es war vorjestern janz jejen meiner Iewohn-
heit, da� ich mir besoffen hatte, und bei den Neber-
jang eines Rennfteens mir in diesen legte, weil
ick stolperte und rin fiel. So eben war mein
Fremd Posenberg bei mir und erz�lt mir, da� Du
mir, als Du mir da fandst, mir jekeilt Haft, weil
Du mir in das Rennfteen sanft Ich frage Dirjetzt ganz unschuldig, warum hast Du mir jekeilt,
frage ich Dir. Fragezeichen. Kann ich davor da�
ich besoffen war, � daran is blos Schult da� ick
zu viel gedrunken hatte und folchlich is es Sehr
Un- Recht von Dir, das Du mir keiltest, weil ein
Mensch der, wenn er besoffen is keine Sinne nich
hat un folchlich die Keile nich erwiedern Kann!
H�tt' ick meine sinne bem�chtigt gewesen, so hettick
dir blau und braun jeschlagen denn, das weist du
das ich Keiner nich bin, den man mit die Faust
seine Nase abschlagen l��t, und dann vorreden l��t,
es w�re man ein Nasenftieber jewesen. Hettst du
ml's alsoh jekeilt als ich, meiner Sinne f�hig hatte,
        
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