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Full text: Band

30
Holder, sentimentaler Tschnsterl
Wer nie gewu�t, was nie gelebt,
Der hat vergebens auch gestrebt;
Wo Schatten bl�ht, da ist kein Glanz,
Wohl aber strebt der gr�ne Kranz,
Und duft'ger noch die Hyacinthe.
Drum sag* ich Allen es geschwinde:
Kam�ne war ein reiner Engel,
Die Tugend aber liebt den Stengel!
3'ei diesen Zeilen, die manche sch�ne Lehre eut
halten, welche schwer zu verstehen ist, erinnern Sie
sich des kleinen Tertianers, bei dessen Eltern Sie
chambregarnirten, 3 Thaler das Monat, mit noch
einem Pechmalion zusammen. Leisten Sie und
bezwecken Sie nur Gutes, selbst wenn Sie mit
Ihrem Absatz Pech h�tten. Sein Sie nie wie
Ihre Stiefel: nie ledern, nie vernagelt, nie
abgestumpft, und lassen Sie sich nie darum an-
ziehen, damit Sie mit F��en getreten wer.
den. Wenn Sie es vermeiden k�nnen, m�ssen Sie
sogar niemals auf einem gespannten Fu� mit
Jemand leben, well Sie sonst Wichse bekommen
k�nnten. Dann werden Sie immer gute Geh-
Sch�fte machen, nie einen Aufh�ngsel brau>
        
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