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Full text: Band

15
Vre ese. Neuholland? das jetzige Veljien, nich
wahr?
W�rter. Ja wohl, das jetzije Veljien. Die-
ses Thier hat vorne zwei janz kleine H�nde, und
hinten besitzt es zwei sehr lange Hinterf��e. Auf
diese Weise springt es weite S�tze, und legt in
einer jewiffen Zeit eine gro�e Strecke zur�ck. Ue-
berjens hat es weiter keinen Nutzen, sondern eristirt
blos so.
Vre ese. Ja, eigentlich is es merkw�rdig,
Herr Van, de� manche Thiere blos so eristiren!
Man sollte doch jlauben, da� jedes Thier eigentlich
mehr oder weniger zu einer Bestimmung bestimmt
w�re, aber ne, manche leben blos vor sich ganz al-
leene. Was meinen Sie?
W�rter. Ja sehen Sie, Herr Vreese, ein
Thier lauft herum; es sucht sich, was es braucht;
es hat im Irunde keinen Iedanken. Denn nat�r-
lich, ein Thier als Iesch�pf blos umherjehend, wenn
man es recht nimmt, es hat feine Nothdurft, und
warum sollte es sich also den Kopf zerbrechen? Es
is einmal da, und man kann ihm nicht verwehren,
sich aufzuhalten. Im Iejentheil, der Mensch is viel
schlechter dran, wie ein gro�er Philosoph sagt, und
besonders die zahmen Menschen.
Vreese. Ja nat�rlich. Sie haben janz Recht.
        
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