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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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UNtM? lProppen nickt mit schmerzlichen Z�gen.) Na, h�r' Mal, ich
w�rde doch in Deiner Stelle mal en Arzt fragen.
Proppen. Ach hat sich wat zu �rzten! Hagemann lin-
dert noch am besten, un des is keen Docter; aber von de
H�hneroogen versteht selbst Sch�nlein nischt, wenn ick ooch
jleich Zehn Louisd'or vorher vor eenen st�chtijen Blick uf meine
Zehen hinlejen k�nnte.
Piefke (vor den Tcppickcn). Sehen Ee, Hofratheken, wieder
en Beweis, de� des Sch�nste mit F��en jetreten wird. Hier
hat man's deutlich vor sich, wie der plumpe Rcichthum auf
Blumen wandelt, die ihm der arme Flei� streut. Daf�r sch�mt
er sich seiner, verbietet sich alle Anma�ungen un l��t ihn
hungern. Wohljeboren, seien Sie mal etwas, was von Ihrem
Titel nicht verlangt wird, sein Sie mal umsichtig. Schauen
Se mal rechts und links, hinter sich un jradeaus die Tausend
Sch�nheiten von Gold, Silber, Bronze, Messing, Glas, Por-
zellan, Holz, Seide, Wolle, Leinen und so weiter und so weiter
bis in die afchjraue M�glichkeit. Hofratheken, nicht wahr, des
is nich mit Rinderzungen auszusprechen, welche wundersch�ne
Dinge der jewandte B�rger-Flei� der Ield-Faulheit bietet, wie
reizend, wie bequem er dieser dicken und frechen Dirne das
Leben macht! In die tiefste, jiftige Erde kriecht er; in allen
Elementen forscht und gr�belt und versucht er; Alles, auch das
Kleinste nutzt er; aus dem unf�gsamsten Stoff, aus Staub
und F�den macht er die pr�chtigen Wunderdinge! Und wenn
er nach all dieser unbegreiflichen Th�tigkeit, nach all dieser
Aufopferung f�r seine Br�der ein Paar Stunden ausruhen
will,so kommt die Sorge und die Verachtung und streiten sich
        
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