Path:
Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

85
fingen, qu�len sich Eifersuchts-, Schmerz-, Wuth- und Wahn-
sinns-Arien ein, um von Lassen verjettert zn werden.
Kaufmann Herzen. Aber Du wirftmir doch Abends
noch ein Lied singen, Marie?
Marie. Ja, ein Lied, ein einfaches, s��es Volkslied,
aber nicht diese w�thende und verhimmelnde Italienerei, die
gegenwartig alle Natur verjagt.
Auguste. Da Haft Du Recht, Schwesterchen. Mir ist
diese Italienerei schon darum zuwider, weil die plnmpe Vor-
nehmheit und die geldklappernde Vornirtheit sich an ihr erg�tzen.
Marie. Das hat mir bei dem witzig h�hnischen Nestroh
fast am meisten gefallen, da� er in seinen Couplets diese
Thorheiten an den Pranger stellt. Auguste, sieh' die h�bschen
Vasen mit den Schlingpflanzen!
CommerzienrathVrettkopf(zuvi. Tinte). Diese Th on-
Gefa�e werden jetzt sehr Ton. (Lachend zu seiner Gattin.) Haft Du
geh�rt, Thusnelda? Ich habe eben zum Doctor jesagt: diese
Th o n
-
Gef��e (auf die von E. M ar cb deutend) werden jetzt sehr Ton!
Commerzienr�thin. I^oi-t dien, vr3imentl
Dl. Tinte (hell lachend). Ein ganz ausgezeichneter Humor!
Commerzienr�thin. Ach, mir fallt auch was ein!
Di-. Tinte. Wie?
Commerzienr�thin. Dieser beste Thon ist von T�pfer!
vi-. Tinte. O das ist famos! Das ist eines B�rne
w�rdig! Sie sollten Ihre Briefe herausgeben, Gn�digste.
Gr a f X. 
    
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.