Path:
Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

82
das Mode�) Des hier is des Modell zu die Br�cke, die
r�ber jeht, wenn der Flu� jedreht wird, damit des Schiff...
Aufseher. Bitte! bitte! DaS Anfassen ist verboten!
Herr Vuffey. Ach so! Ich danke Ihnen erjebenft f�r
Ihre Bem�hung. Ich wollte blos meinen Sohn Wilhelm
erkl�ren. Wenn es aber nich is, denn is es nich, denn viel
h�tt' er doch nich prostirt, des kenn' ich, dazu kenn' ich seine
mangelnden F�higkeiten.
Proppen. Des is sehr nat�rlich; Dein Sohn kennt die
Verordnungen un h�lt se. Des is also zu loben, de� er nischt
bejreift.
Herr Vuffey. Aha, Spirctus, merkste wat?
Proppen. Daf�r is ja hier Alles jedhan durch die
Anschlagzettel an alle Sachen. Du wirst doch hoffentlich Dei-
nen Sohn zu 'en juten Unterchan bilden wollen?
Herr Vuffey. Ach wat: wenn er weiter nischt wird,
det is noch �brig. Davon wird er nich satt werden; daran
is in Deutschland teen Mangel.
Gr�fin v. C. (vor der Pres,e von Neukrantz). Sagen Sie,
Heiter, ist denn Diese nun eine gute oder eine schlechte Presse?
Ernst Heiter. Sie steht hier im k�niglichen Zeughause.
Das ist eine gute Presse. Sie druckt hier auch nur Anzeigen,
Verordnungen.
Herr Vuffey. Siehste, Willem, des is eine Druck er-
presse, nennt man Des. Nu denkste Dir vorne einen Dich-
ter, , kenn wee�te, was Literat ur is. Un nu
kommste nach de Belle- Etage, da wird Dir noch mehr in-
tressiren.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.