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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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Die haben Sie jcstern � wie mir der Kellner sagt � an-
schreiben lassen.
Picfke. Ja ich werde Ihnen meine Rechnung bezahlen,
wenn Sie reinen Wein schenken werden.
W einh. Mansch er. Des jcht nich. Wenn ich Ihnen
mal reinen Wein einschenken wollte, das w�rden unsere Iustiz-
komm�arien f�r Injurien halten.
Piefke. Ich habe noch keinen Wein bei Ihnen jedrun-
ken, der nich 'ne Injurie w�re.
W einh. Mansch er. Ich w��te ooch nich, womit Sie
anders bedient werden sollten.
Piefke. O doch! Wenn wir hier nich unter anst�ndije
Leute jekommen w�ren, w��t' ich noch was.
Weinh. Mansch er. Sie kommen immer da hin, wo sie
nich hin jeh�ren.
Piefke. Ja, diese Achnlickkcit Hab' ich mit Ihren Eti-
quctten.
Weinh. Mansch er (^w). Ianz jut! Sehn Se mal
hier, Herr Picfke ! Diese ausjezeichncte Chatullcn vom Schlosscr-
meister Zoller haben ooch Achnlichkeit mit Ihnen, wenigstens
mit Ihren Kopp. Alle m�gliche jute Vorrichtungen, de� Nischt
raus kann un � Nischt Drinn! � Uebcrjens h�tten die Her-
ren Zoller und Arnheim die Vortrefflichkeit ihrer Schl�sser
viel besser beweisen k�nnen , wenn Sie meinetwejen Hundert
Louisd'or in die Kasten jelegt, diese verschlossen un in's In-
tellijenz- Blatt jesetzt h�tten: �Anzeige f�r Spitzbuben. Den
geehrten, r�hmlichst bekannten Spitzbuben Verlins diene hier-
mit zurNachricht, da� sich inunseren, auf der Gewerbe-Ausstellung
        
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