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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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exeeiient, n'est ce pas? 8an8 �oute? (Lauter.) Die andern
Herrschaften ?
Dr. Tinte. Herr Kaufherr Herzen und Fraulein T�chter.
(Gegenseitige Verbeugungen.)
Kaufmann Herzen. Herr Commerzienrath werden ver-
zeihen, wenn ich andrer Meinung bin als Sie. (Heimlich zu Tinte.)
Mit der Ironie verstehe ich nicht umzugehen. (Wicecr zu Brenkopf.)
Je weniger dem Arbeiter wohl ist, d�nkt mich, je schlimmer
steht es um den Staat. Das Geld ist das Vlut des moder-
nen Staates. H�uft es sich eben zu stark an, kr�nkelt er, und
sucht er sich nicht durch Bewegung in freier Luft zu kuriren,
so muffen Blutegel angesetzt werden. Ja, zuletzt hilft nur ein
vollst�ndiger Aderla�.
Commerzienrathin. Sie schildern janz meine Con-
stitution.
Zahling. Noch Eins gibt es hier inmitten dieser Eisen-
geister zu bemerken. Die �berall steigende Bev�lkerung und
die Ersetzung der Menschcnkr�ste durch Maschinen m�ssen �ber
Kurz oder Lang die Befriedigung so vieler Anspr�che unm�g-
lich machen. Wie ist da zu helfen, wie jenen Zust�nden ein
Paroli zu bieten, was neue Handels -Kan�le nicht verm�gen.
Die Redlichen, die Th�tigen und Die mit dem guten Willen
zur Th�tigkcit d�rfen nicht aufgeopfert werden. An Wen sich
also halten ? Meiner Ansicht nach an die Verbrecher. Ich kenne
kein anderes Mittel als Deportation. Ohnehin nimmt kein
gesunder K�rper das, was sich von ihm absondert, wieder in
sich auf.
Piefke (halblaut zu Hosl.uh Q). Na, Wohljeboren, da wollen
        
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