Path:
Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

74
belehrt :hochwichtig. Sie ist, aller und jeder Anmaa�ung gegen-
�ber, eine Volks-Manifestation. F�r solchen ernsten Kern aber
mu�te die Form gefunden werden. Die Schaulust w�re be-
friedigt worden, auch wenn man sie nicht als die Hauptperson
behandelt hatte. Ja zum Verspiel die Maschinen, diese wun-
derbaren Gesch�pfe aus Eisen und Verstand, h�tten selbst die
blo�e Neugier mehr und n�her gelockt, wenn sie ihre tiefen
Geheimnisse verrathen und all' der Uneingeweihten starren Blick
in die tausend verschlungenen Gelenke gelichtet h�tten. Bei
weitem allgemeiner w�re das stolze Bewu�tsein der riefigen
Sch�pfungskraft unfter Nation geworden und wie diese im
genauesten Zusammenhange mit der freien wissenschaftlichen For-
schung, mit der Freiheit der jugendlich strebsamen Literatur
steht. Nie ist eine Zeit schmiegsamer f�r den Geist gewesen
als die unsere. Deutschlands zuk�nftige Gr��e liegt in seinen
Schriftstellern. Jeder sch�ne, jeder geistvolle Gedanke f�llt in
Tausend und aber Tausend K�pfe und dringt in leichterer Ge-
stalt bis zum �rmsten Arbeiter, bis er sich in dieser oder jener
Erfindung oder Vervollkommnung krystallisirt; jede sarkastische
Pointe wird zur Lanze, welche irgend einem Vorurtheile, einer
L�cherlichkeit oder einer Sklaverei das Herz durchbohrt. Ein
gelesener Schriftsteller hat heut zu Tage mehr Gebiet und
Macht als � der Kaiser von Marokko und der F�rst von
Soundso.
Marie (lachend). Diesen Raubstaat kannte ich noch nicht.
Auguste. Bitte) weiter, weiter! Von den Maschinen!
Zahling. Ja, mein liebes sch�nes Fr�ulein: aus dem
Kopfe kann ich Ihnen Nichts erkl�ren und wir w�rden viele
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.