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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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mich giltst Du, was Du giltst, ich selber verschulde meine
Knechtschaft, denn ich hob Dich hervor, gestaltete Dich und
opferte meine Kr�fte, Dich �ber mir zu erhalten. Ich lasse
Dich liegen und
�
Du bist todt.
Grafin v. C. (^u Heiter). Gut gesprochen, Herr Poet!
Ernst Heiter. Guten Morgen, licbc Gr�fin! Haben Sie
gelauscht?
Gr�fin v. C. Ja, und das Spr�chwort mit dem Hor-
cher an der Wand hat sich bew�hrt.
Ernst Heiter. Nicht doch, die Parabel ging nur auf
das eitle Gold. Sie, Gr�fin, sind die sanfte Schwester dessel-
ben, die Perle.
Hofrath Q. (zu Piefkc). Sie sprachen vorher von den
olozagischcn � (verbessernd) zotelogischen
�
Piefke. Zoologischen, wenn es Ihnen nich zu be-
schwerlich fallen sollte!
Hofrath Q. Zo-o-logischen, richtig! Der Iarten schwebt
mich immer auf die Zunge, aber ich kann ihn nich rauskriejen.
Waren Sie schon da, Herr Piefke?
Piefke. Nich de Spur! Wozu sollt' ich'n mir davor
5 Silberjroschen ent�u�ern? En Paar V�ffelochsen un en Paar
Maulaffen findt man �berall, wo man hinkommt.
Hofrath Q. Ich war da.
Piefke. Als Objekt oder Subjekt?
Hofrath Q. Subjekt? Des mu� ich mich verbitten,
de� ich je ein Subjekt sein k�nnte. Ich war blos da, weil ich
mich vor Naturjeschichte interessire.
        
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