Path:
Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

65
es vor 'ne bestimmte Person is. Das Verr�cken der Iejen-
stande is nich erlaubt, mit Recht nich, denn wenn zum Beispiel
eine Locomotive verr�ckt w�rde
�
ich bitte Sie, Herr Hof-
rath, des k�nnte �u�erst st�rend werden!Sie k�nnte zum Bei-
spiel in der Verr�cktheit r�ckw�rts jehen, � entschuldjen Sie,
Herr Hofrath, Dieses w�re doch sehr ordin�r von ihr als Lo-
comotive.
Hofrath Q. Ich werde janz dumm von Ihrer Erkl�rung.
Piefke. O bitte: Sie k�nnen nie dumm werden. Sie
ersuchten mir, Ihnen eine Uebersicht �ber des Ianze zu ver-
schaffen, weil Sie vom Hofrathen so sehr anjejriffen sind, um
sich des Alles selbst klar zu machen, und ich erf�lle Ihren Wunsch,
wenigstens so, de� Sie alles Bessere �bersehen werden. Drehen
Sie nun jcf�lligst Ihren schweren Kopf von Arbeiten un Staats-
sorjcn herum, und bemerken Sie nach reiflichem Nachdenken,
de� Sie sich unter Iejenst�nden befinden. Sobald Sie sich
davon �berzeugt haben un ooch dar�ber einig mit sich sind,
de� Iejcnstande keene Landst�nde sind, weil sie eben Iegenst�nde
sind, mache ich Ihnen zuv�rderst uf dieser Wagenburg auf-
merksam, welche historisch an deutsche Freiheit erinnert. Zu
diese Wagen, die uf Federn beruhen, braucht man blos noch
'ne Peitsche, etwas Pferde un Kutscher, denn k�nnen se inIang
kommen.
Ho fra th Q. Es scheinen mich sehr elejantc Wagen drunter
zu sein.
Piefke. Dieses Nrtheil is sehr gewagt, aber rlejant jedacht
un stylisirt. Rechts erblicken Euer Wohljeboren hier zwei
treffliche Vlaseb�lger von I.Lorentz in Berlin, eine M�nchs-
Bcrliner Volksleben. III.Bd. 5
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.