Path:
Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

61
Probe aus, um zu zeijen, wie diescS Iesch�ft immer noch uf'n
alten Fleck stehen geblieben is.
Herr Buffey (zu Proppc�). Wie Du des als Eltern nicht
wissen kannst, da� man keinen Spa� machen mu�, wenn man
einen Sohn Unterricht jibt, Ausbildung, des bejreife ich nich.
Ich d�chte Dir verjinge aller Spa� bei Deine zwee Drucker-
pressen mit de jeiftigenHuhneroogen, die nich blo� wissen, wo
ihnen der Schuh, sondern wo ihnen der Stiebet dr�ckt, nennt
man des '. Mein Sohn is noch dumm vor sein Alter...
Proppen. Also ein sehr hoffnungsvolles Kind.
Herr Vuffey. Nn darum mu� ich ihm belehren.
�
Nu wollen wir weiter jchen. Dahin, nach der jro�en Kano
nen- Seite!
Wilhelm. Vater, wozu is 'n des viele Lcder hier?
Herr Vuffey. Des jcht Dir nischt an!
Grafin v. C. (bei t>cm Iacquard-Webclstuhl von Tu�mann und Wie�
s e n tl? al. Marx und Weigert und �. F. Mc nb riniaus Berlin). NUN
sehen Sie, lieber Obrift: von dergleichen haben wir nun nie
eine Ahnung gehabt. Das ist doch h�chst interessant f�r uns
Bevorzugten, endlich einmal zu schauen, welcher Erfindungsgeist,
welche Ausbildung, welche Geschicklichkeit dazu geh�rt, dasjenige
hervorzubringen, was Wir � ohne Nachdenken und ohne Ge-
schicklichkeit zerrei�en. Wenn ich solche Wunderdinge sehe, die
man alberner Weise zu den Gew�hnlichkeiten des Lebens z�hlt,
�berf�llt mich jedes Mal das schreckliche Gef�hl der Neberzeu-
gung, unn�tz in dieser Welt zu sein. (Der Obrist macht ein sehr
ernstes Gesicht.) Welch' eine Etistenz: nur gem�stet zu werden von
dem Honig, welchen die arbeitsamen Bienen aus allen Blumen
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.