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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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hat ihr Schicksal verdient. Die verr�ckte Mondscheinliebe und
die Gelegenheits-Reimklingelei liegen freilich r�chelnd neben den
Eisenschienen; �ber eine heiligere, tiefere, menschlichere Poesie
ist aus dem gepre�ten Herzen der Welt aufgestiegen, eben die-
jenige Poesie, in deren Feuer die Ketten schmelzen und zu
Schienen und R�hren verarbeitet werden. Alles M�hrchenhafte,
aller falsche Nimbus, alles Verwunschene und Verw�nschte erl�st
sich zur Wahrheit, mithin zur Freiheit: das ist das gro�e Thun
der Gegenwart und n�chsten Zukunft. Die Sicbenmeilen -Stiesel
sind wahr geworden in den Eisenbahnen, die Erdgeister in den
Maschinen, die guten Feen und die b�sen Geister inZeitungen
und B�chern, die Gespenster in den veralteten Vorrechten und
Ueberzeugungcn, die Riesen mit furchtbarer Kraft in den Dampf-
r�hren, der fabelhafte Gott der Blindheit in dem wahrhaften
Gott des schaffenden Geistes.
General v. I. Sie schw�rmen
Kloppenberg. Madam Prize: intreziert Zic's vielleicht,
des Lederzeug hier anzuzehen?
Madam Prise. Meintwegen, obschon ich mir �berhaupt
annejiere. Aber wenigstens is doch hier bei des Leder nich
so'n Iedrang un man kricht nich so viel Rippenst��e wie bei
de Maschinen.
Kloppenberg. Ja, dez jeht nich anderz, verehrte Madam
Prizm; bei zo waz mu� man zich waz gefallen lazzen. Bitte!
(Er f�hrt Madam Prisc nach der 3 ed cr.Ausstclll.ng.) Hier MUK Jeder stille
Haut zu Markte dragen.
Fritz Spitz (zu Schwamm). Aber nu, �konomischer Vetter,
w�nscht' ich wirklich �u�erst, da� wir diese ledernen heiligen
        
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