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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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Or�flN V. (5. (ZurBaronin, indem sie vor einen andern Wagen tritt.)
Fahren wir fort, liebe D.!
Krause. Man kann nich sagen, Kniffling, de� mit die
vielen Wagens, die hier uf Urtheil un Pferde warten, eine
ornd'tliche Auswahl getroffen is. Diese Victoria-Droschke, zum
Beispiel, hat en sehr sch�nen Namen, un des is ihr Il�ck,
denn erwerben w�rde sie sich keenen, un k�nnte eben so richtig
D�rthen- oder Fridriken- Droschke hee�en un f�nf Silberjro-
schen Entr6c nehmen. Un diesen Wagen aus Stettin uf de
Ausstellung zu schicken, scheint mir sehr gewagt.
Kniffling. Die Iewerbe
-
Ausstellung hatte mit H�hn-
chen ausrufen sollen: �Siettiner, laa�' mir!"
Krause. Beide Wagen haben �brijens,
�
denn jerecht
mu� der Mensch sein,
� die Aehnlichkeit mit geschmackvollen
und trefflich jearbeiteten Wagen, de� sie auf vier R�dern jehen.
Komm' mal hierher! (Erliest.) 269, I.Hirsch mann, Berlin,
eine Schlaf-Reise-Chaise mit s�mmtlichen Reisebed�rfnissen. Des
is nich ganz richtig, so sch�n und bequem der Wagen auch is.
Sammtliche Reisebed�rfnisse finde ich hier nich; jrade die bei-
den ersten und bedeutendsten fehlen: Ield un Pa�. Sonst
erj�tzt sich mein Sattlerblick an dieser ausgezeichneten Arbeit.
Die sauberen Sitze gestalten sich zu den pr�chtigsten Betten;
das Coup6 wird schnell geschlossen, die Fenster verstecken sich
im Verdeck, die kleinen Seitenfenster haben springende Jalou-
sien, und au�er den vielen gro�en Beh�ltern und den gro�en
Taschen um den Vedientensitz, find alle sch�n gepolsterten W�nde
des Wagens Beh�lter, in denen man vortrefflich schmuggeln
        
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