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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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hier mit in de Industrie-Ausstellung mitnimmst! (Sich sammelnd.)
Hier w�rde Dich die Sonne doch nicht incommodirt haben.
Wirf ihn fort! Ohr ins OKr.) Schmei�' ihn hier auf den Flur
hin, das macht sich! (Zu Tinte, auf Panko deutend.) Dieser gemeine
Plebs wird alle Tage vorlauter; das machen die liberalen
Schriftsteller und die communen Ideen unsrer Zeit, von denen
Sie neulich in der Soir6e sprachen. Mich �berfallt jedes Mal
ein unaussprechlicher Ekel, wenn ich gemeines Volk sehe.
vr. Tinte. Ganz recht, Herr Commerzienrath, und ich
begreife nicht, wie Sie noch einen Spiegel in Ihrem Hause
dulden k�nnen,
�
durch welchen Ihre Domestiken immer darauf
aufmerksam gemacht werden, da� sie �berhaupt eristiren.
Pankv (hebt den ihm von der Commerzienr�tkin zugeworfenen Sonnen-
schirm auf und giedt ihr dcnscldcn zm�ck). Behalten Sie des DlNg,
Madame! Wir sind werth, de� uns die Sonne bescheint.
Dl. Tinte (zum lQ'mmerzicln�tl)). Und dabei wird diese arbei-
tende und dienende Menschenklasse gegenw�rtig von der Literatur
emancipirt. Man meint, in ihr stecke mehr nat�rliche Verstan-
des- und Thatkraft, mehr Enthusiasmus, Tugend, und in ihrem
bunten, wechselvollen Leben mehr Poesie als in der �berbildeten,
und im Herz verdorbenen sogenannten Gesellschaft.
In den untern R�umen des Zeughauses.
Dr. Tinte (sortfahrend). Wunderbar bleibt es �brigens, da�
Maria, die Jesus gebar, keine Geheimer�thin, sondern eine arme
Magd, ihr Besch�tzer ein Zimmermann war; wunderbar bleibt
        
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