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Dritter Band Eine Urwählerversammlung unter Wrangel

Full text: Dritter Band

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W�hlm�nner w�hlen. Der Wahlmann ist die Identit�t des
Volkswillens in der konstitutionellen Form der Vertretung; er
ist das Sieb, durch welches der Weizen der staatlichen Urkraft
von der Spreu gesondert wird. Der K�nig hat zwei Seitm.
Eine Seite ist Mensch, die andere die h�chste Potenz deS Volks-
willens, also dieser Volkswille selbst. Der K�nig ist also mit
seiner abstracten Seite im Volke, eben so das Volk im K�nig,
und darum zerfallt K�nig und Volk, also der ganze Staat,
wenn Beide nicht Einen Willen haben. Der K�nig ist in
diesem Betracht Gott; der heilige Geist des Urwahlervolkes
beschattet die reine Jungfrau der Wahlm�nnerschaft, aus welcher
dann der Vertreter Christus hervorgeht.
Kuhlitz. Wer is 'n der Zimmermann Joseph? Det is
woll det Mysterjum?
vr. Tobias Sommer. Wie nun Christus der Vertreter
Gottes ist, so mu� der Abgeordnete der Kammern der Vertreter
deS K�nigs sein, der dadurch und nur dadurch zum Vertreter
des Volkes wird, indem K�nig und Volk, wie ich oben be-
wiesen, identisch find. Die Identit�t ist immer die Hauptsache.
Ohne Identit�t ist kein Staat m�glich, ohne Identit�t gibt es
kein Gesetz, keine Ordnung, kein Brod. Vrod z. V. ist die
Identit�t der Arbeit, da wir ohne Arbeit kein Brod haben.
Schieb elke. Also bin ich als B�cker eijentlich ein Iden.
tit�ts-Rath erster Classe.
Pinne. Also m�ssen die Reichen, die nich arbeeten, eejent-
lich aus unfte alljemeine Itentet�t, oder wie det Vieh hee�t,
rausjeschmissm werden?
vr. Tobias Sommer. Bewahre! DaS Geld ist wieder
        
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