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Dritter Band Eine Urwählerversammlung unter Wrangel

Full text: Dritter Band

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l'etZt e'esl moi! war mit V�rgerblut �bert�ncht; wir lasen die
stammenden Z�ge des sch�nen, stolzen Wortes :Der Staat sind
wir! Ich kann Ihnen nicht sagen, wag wir gegenw�rtig auf
dem Vanner des Staates lesen, denn ich habe viel geweint,
meine Augen sind tr�be. (Bravo! Vravo!) Aber was ich nicht
zu lesen brauche, was ich f�hle und denke, was ich wei�, ist:
unsere Revolution, die deutsche und die preu�ische, ist noch nicht
vor�ber. Die Kronen selbst stehen auf diesem Standpunkte,
denn sie widerrufen, was sie gelobt, sie verweigern, was sie
versprochen, sie l�sen Nationalversammlungen auf, die gesetzlich
unaufl�sbar waren, sie octroyiren Verfassungen, welche sich das
Volk durch seine Vertreter feststellen wollte; sie lassen Gewalt
an die Stelle des Gesetzes treten; sie sind, mit einem Worte,
revolution�r. (Anhaltender Beifall.)
Vezirksvorsteher. Ich bitte den Vorsitzenden, die uns
gebotene M��igung zu bewahren.
Pr�sident. Ich spreche die Wahrheit, und die Wahrheit
kann von keinem Vajonet durchbohrt, von keiner Kugel get�dtet
werden. (St�rmischer Applaus.) Meine Herren! was ich ge-
sprochen, ist meine tiefinnerste Neberzeugung, und wenn Sie hier
zusammengekommen w�ren, um weniger als Ihre Ueberzeugung
auszusprechen, um sich zu bel�gen, zu beheucheln und unsere
jammervollen Zust�nde zu beschmeicheln, so lege ich nicht nur
mein Amt als Vorsitzender nieder, sondern verlasse die Gesell-
schaft, da sich meme menschliche W�rde mit einer solchen Gesell-
schaft nicht vertragen k�nnte. Ich bin B�rger unseres, seinen
B�rgern allein geh�renden Staates; ich ehre die Gesetze, die
sich der Staat, das Volk gegeben bat, ich achte die Gewalt
        
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