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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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verdoppeln. Der beschr�nkte Unterthanenverftand , welcher sich zu
meinem tiefen Schmerze durch Untreue verloren hatte, wird sich mit
H�lfe meiner braven Kn�ppler wieder einfinden, und mit ihmmeh-
rere mir erjebene Personen, welche die alljemeineUngesetzlichkeit des
verflossenen IahreS nich verdragen konnten. Trotzdem, meine Her-
ren, werde ich niemals was dajejen haben, de� Sie die Vossische
Zeitung lesen. Ohne Ordnung un Iesetz is keene Frei-
heit m�glich.
Die Wiederherstellung des deutschen VundeSdageS
liegt mich, Schlundowsky'n, sehr am Herzen. Die Reichsgewalt hat
mit r�thlichem Eifer dahin jewirkt, un ich selbst werde keine r�th-
liche Opfer scheuen, dieses jro�e Ziel zu erringen. Sollten dabei
einige Dausend gl�ckliche Deutsche niederjemetzelt werden, so hat
dieses nischt zu sagen, indem Vorrath is. Es hat sich n�mlich
durch die Erfahrungen der letzten Zeit herausjestellt, de� Anders-
denkende, nachdem sie dodtgeschossen waren, sich den Ma�nahmen
der erleuchteten F�rsten nich mehr obponirend gegen�berstellten,
und diese daher Recht behielten. Ohne Ordnung un Iesetz
iS keene Freiheit m�glich.
MitRu�land stehe ich in den allerfreundschaftlichften Bezie-
hungen. Die vielen F�den der Liebe und der Iestnnungsjleichheit
haben unsere Kabernette zu einen starken Bund vereinbart. Mit
Oestreich verstehe ichmich sehr jut, ohne de� es zu merken is. Wat
Danemark betrifft, so wird meine Regierung AllenS dhun, de�
Ruhest�rer Ielejenheit finden, zur Ruhe zu kommen. Durch meine
angenehmen Verhaltnisse mit die Republiken Nordamerika,
Schweiz un Frankreich is die starke Monarchie nirjend ersch�t-
tert worden. Ohne Keenig iS keene Freiheit m�glich.
        
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