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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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bemerken, de� ich Nischt sage. Et find Ereijniffe vorjekommen,
welche passtrt sind. In Folje d�ffen is Manches vorjefallen.
Die Hauptsache war, de� aus Eene Kammer zwee jeworden find,
un dieses is mich jejl�ckt. Ohne Ordnung un Iesetz is
keene Freiheit m�glich.
Ich werde Ihnen eine Verfassung vorlejen, die sich jewaschen
hat. N�mlich mit schwarze un wei�e Seefe. Der Adel is
noch nich rausjejangen. Au�erdem is noch mancher andre Iucks
drinn jeblieben, weshalb Sie mit meine Rejierung, die an
alten Waschweibern keunen Mangel leidet, weitere Reibereien
veranlassen k�nnen. Iucks, der mir jef�llt, bleibt drinn. Ohne
Ordnung un Iesetz is keene Freiheit m�glich.
(Die rechte Hand �ber die Augen haltend.) Mt die Lage der Ar-
beiter bin ick zufrieden, weshalb ick sie jar nich erw�hne.
Meine Regierung hat dafor zu sorgen jewu�t, det et ruhig
jeworden is un die Klagen schweujen. Die hohen Ohren mei-
ner Umjebung konnten den ewijen Spektakel nich l�nger aus-
halten. Die Kn�ppel, welche rund um Ihnen 'rum ufjestellt
sind, m�ssen noch bleiben, weil noch keene Ruhe herrscht, ob-
schon ick so eben jesagt habe, et herrschte Ruhe. Sollte die
Ruhe jest�rt werden, so wird die Kn�ppel-Weisheit meiner
Rejierung zu octrojieren einnehmen, worauf sich das Nebrije
finden wird. Ohne Ordnung un Iesetz is keene Frei-
heit m�glich.
Die Pollezei des Landes bejinnt sich wieder zu befefti-
jen) der beste Schutzmann eines Staates bleibt indessen sein
Keenig. Sollte die Pollezei behufs ihrer weitern Befestigung
noch mehr Stricke gebrauchen, so wird sich meine Rejierung
        
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