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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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Ruheee�� (Schreiend.) Meine Herren, verjeffen Sie nich Ihre
W�rde! Ianz Deutschland, janz Europa sieht us uns! (Tiefe S�lle.)
Niese. Ick will blos noch mal interpelliren.' Mir
interpellirt so : ick kann't mir nich mehr l�nger ufhalten !
Schrippe. Wat is det: interpelliren?
Niese. Det wee�t De nich mal un bist Deportirter?
Interpellirt, det is, wenn een Deportirter jrade
weiter nischt wee�, un ein Minister ihm aus R�ck-
sichten nich daruf antworten kann.
Schlundowsky. Na, nu interpellire mir mal?
Niese. Die Kammer hat lange jenug jedauert, et is Zeit,
de� wir Mittagbrod essen. Ick interpellire also, worum der
Pr�sident nich die Versammlung schlie�t?
Schlundowsky. Daruf kann ick Dir aus R�cksichten nich
antworten.
Polker. Et is noch 'ne Viertelstunde Zeit, un ick wee�,
de� sich unser Pr�sedent 'ne Kammer-Er�ffnungsrede ufjeschrie-
ben hat. Ick schlage vor, de� er uns Die noch h�lt, un uns
denn sojleich vertagt.
Alle. Ja, ja.'
Schlundowsky. Sch�n! Da es der alljemeine Volks-
wille is, so werde ick meine Rede lesen.
Meine Herren Donquirote der Ieheimeraths-
Kammer! Oedle Abjewrangelte der Volks-
kammer!
Da ich, Schlundowsky, sehr verlejen bin, was ick Ihnen
von diesen Thron herab sagen soll, so werden Sie jcf�lligft
        
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