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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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Niese. Ick interpellire den Candidendaten ! Wie den-
ken Sie �ber die Arbeet, sociale Frage, Hunger?
Meier. Je mehr die Noth steigt, je mehr Soldaten muffen
herbeijezogen werden, weil sonst Ruhe un Ordnung nick m�glich
find. Ueberjens is des durch die Soldaten ihre blauen Bohnen
noch die beste Art, den Hunger zu stillen, weil in diesem ein-
zijen Falle der Hunger nich wieder kommt.
Schlundowsky. Herr Ieldsack, Ieheimerath von Meier-
Meierowitsch, Sie k�nnen sojleich in de Erste Kammer treten.
Weiter hat sich Keener jemcld't; et sind man drei Mitjlieder.
Polker. Det sind ooch jenug, schon mehr als zu ville.
Grieneberg. Det hee�t: det wir keenen Pfaffen drinn
haben, det is doch schade. Der jeh�rt unbedingt dazu, um
den Hohl fett zu machen. lAuf der Trib�ne.) Nanu m�cht' ick die
Versammlung blos fragen, ob sie will, det die Mitjlieder unsrer
ersten Kammer Tagejelder kriejen sollen?
Niese. IIott bewahre, ooch noch Dagejelder !Die arbeeten
vor de Nackt, die kriejen keene Dagejeldcr!
Schlundowsky. Na aber Kinder, mit blos drei lumpje
Mitjlieder k�nnen wir doch keene erste Kammer machen?
�
Der Abjeordente Krosenberg von't Voigtlaud hat det Wort.
Krosenberg (besteigt die Trib�ne). Meine Herren! (Er schnaubt
sich die Mse ) Meine Herren ! Ich bin janz derselben Meinung,
wie der jeehrte Pr�sedent. 
    
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