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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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leutnantS, saure Jurten un V�gel un Tbiere jeschaffen waren:
siehe, da fehlte der Mensch! Da kam Iott!...
Stieb er. Zur Sache!
Polker. Richtig! Da kam Iott und machte sich Kl��e,
n�mlich aus Erde, einen Klo� vor Adammen und einen vor
seine Frau, die Eva'n. (Mit Fcucr.) Meine Herren! Der Mensch
war da, damit die Welt einen Zweck hatte un die Welt war
da, damit der Mensch einen Zweck hatte! So standen die Sachen!
Lehmann. Na, hat denn Iott jar keenen Zweck jehabt?
Polker. Stille! Davon is nich die Rede! (Fortfahrend.)
Als nu Adam seinen Zweck hatte, so vereinbarte er sich eines
Vormittags mit Eva, in Iemeinschaft die Freuden eines Para-
dieses zu jenie�en. Hieraus entsprang der erste Staat. Es
war die Republik, denn alle Menschen konnten dhun, was sie
wollten, weil Iott die Pollezei nich erschaffen hatte, sondem
diese erst sp�ter erfunden wurde. Au�erdem fehlte es auch an
einen K�nig, dessen Erschaffung ebenfalls von Iott aus Zer-
streuung �bersehen war. S�mmtliche Staatsjesch�fte des Para-
dieses wurden in Einer Kammer abjemacht, bis endlich der
S�ndenfall eintrat und s�mmtliche Anwesende nach und nach
zur Monarchie �berlingen. Die zur Monarchie nothwendige
Herrschaft kam so, de� Madam Adam zuerst von einen hoff-
nungsvollen Knaben entbunden wurde und nun Eva ebenfalls
ihren Zweck erkannt hatte, so de� es bald ringsumher von
Menschen wibbelte un kribbelte, und da ooch diese bald ihren
Zweck erkannten, so kam eS zur Ve v�lk erung. Meine Herren !
Man schaarte sich nu, damit nich Alles wie Kraut un R�ben
durcheinander wirtschaftete, um den Kl�gsten un Ael testen un
        
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