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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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Polker. Iut, det dhu' Du. Wenn't Zeit zum Trampeln
mit de F��e un zum Irunzen is, denn wer' ick Dir wecken.
Ueberjens � (zu Schlundowsky) Pr�sedente, schwinge mal de
schwarz-roth-joldne Fahne : ick komme! �ir steigt auf die trlv�n�
und sieht sich, w�hrend er gem�thlich seine Pfeife raucht, die Versammlung an.)
Grieneberg. Nanu??
Polker. Stille! (Zum Pr�sidenten.) Fahne schwingen ! (Raucht.)
Damit mir Keener nich st�rt. Es kommt eine l�ngliche Rede,
denn wir m�ssen ooch Reden haben; des blo�e Sprechen un
Schwaddroniren, des is keene Conschtition. (Nach mehreren Z�gen
aus der Pfeife.) Ick habe mir vorbereit't; Ihr k�nnt Euch uf
was jefa�t machen. (Zum Pr�sidenten.) Wie jesagt, et is ewig
schade, det wir keene Steenejrafen hier haben, denn nanu wird
det, wat ick anjetzt reden werde, vor de Weltgeschichte verloren
jehen, w�hrend det, wat in de vorje Nationalversammlung der
Schl�chter Pieper und andere noch schlechtere minnefterielle Ab-
jeordnete jesagt haben, vor de Ewigkeit ufbewahrt is un zwar
so, de� der Knochenhauer Pieper, als er sich vor Collejen
aus dem Volk rettete, un seinen Abtritt aus de rechte Seite
nahm, bei seine Rettung seine s�mmtlichen Reden vorfand. (Bravo :)
NaNU kommt et. (Lebhaft gcstikulirend.) Meine Herren! (Pause.)
Neber diese Staatsidee �meine Herren!" sind alle Depetirten
von alle Seiten einig. MeineHerren! Die Ieschichte der Mensch-
heit bejinnt nach Mosessen un mehreren andern Sachverst�ndigen
mit der Erschaffung der Welt von Seiten Iottes. Meine Herren!
Als Aliens da war bis uf Holz un Miethe, n�mlich als aus
den Chaochs sich die Welt jeftaltete und Sonne, Mond un
Sterne, Wasser un Lik�r, Erde, Iem�se, jr�ne Veeme, Iarde-
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