Path:
Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

334
SchlundowSkh. Hat der jeehrte Redner weiter Nischt
zu sagen?
SHr lppe. Ne! (Gr legt sich wieder zu seinen Lollegen.)
SchlundowSky. Et iS wenig, aber es mu� Jeder sei-
nen Willen haben.
L�hmann (besteigt die Trib�ne). Iu'n Moorjen! Ick stelle
den Antrag, det wir �ber diese Anjelejenheit zur Tagesord-
nung �berjehen.
Niese (vom Platz aus). Det iS en Unsinn! Wir liejen hier
ruhig in'n Sand, also bejreif ick nich, wozu wir noch ertra
zur Tagesordnung �berzujehen brauchten! Der jeehrte Redner
scheint jar nischt von Conschtetution zu verstehen, denn sonst
w�rde er nich sonne d�mliche Bemerkung machen.
L�hmann (heftig). Ick brauche nischt zu verstehen! Ick
bin von den Preu�enverein als Deeptirter ufjestellt un jew�hlt,
mithin hatt' ick det Recht, einen Antrag uf Tagesordnung zu
stellen.
Ieetheken. Det wird aber ufhalten, wenn hier Viele
sind, die nischt verstehen.
Polker. Des schad't nischt, deS is jerecht. Es m�ssen
hier Viele find, die nischt verstehen. Die Abjeordmten sind
dazu da, de� alle Klassen von't Volk vertreten sind. Un da nu
sehr viele sonst jutjesinnte un patreotische V�rjer eristiren, die
jar nischt von Polletiek verstehen, so w�ren diese Menschen alle
nich vertreten, wenn alle Abjeordentm wat von Polletiek
verst�nden.
L�hmann. So is es! Ueberjens bin ick m�de von det
Iesetzjeben. Ick leje mir jetzt uf de rechte Seite un schlafe.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.