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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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et wieder Mord un Dodtschlag jejen die armen Heiden, die
damals noch so dumm waren, nich bejreifen zu k�nnen, de�
des reine, niemals von seinen Priestern entweihte Chriftenthum
janz alleine zur Seligkeit fuhrt. Nu wie die neun Jahre um
sind, un Horrende mit seinen Iejenstand, de Vriden, eben zum
dritten Mal ufjeboten is, so kommt wieder der Engel un sagt:
eonli-eor�i-el Sie derfen sich niemals berehlichen, sondern haben
sich, bei Vermeidung h�herer Iewalt, in sp�testens vierzehn
Dagen uf Ihr Ende vorzubereiten, indem Sie jef�lligft sterben
werden. Uf Wiedersehen !! Ich empfehle mich Ihnen jehor-
samft, atje!
Herr Vuffey. Des is 'ne sehr interessante Lende, Lejende
wollt' ich sagen!
Commis Peschke. Seit der Zeit darf Keener, der en
Heiljen Rock anhat, heirathen.
Herr Vuffey. Aber de� sich der janz unn�htije Rock seit
de fr�hste Fabelzeit bis uf de heutje erhalten hat, des bleibt
horrende! de� er nich entzwee jejangen is un de Motten nich
rinjekommen sind, des versteh' ich noch immer nich, des fa�' ich
nich, weil es jejen meine Erfahrung als V�rjer streit, un jejen
meinen gesunden Menschenverstand.
Lebrecht Knubberbacke. I,Herrjees, Herr Busse!)!
Motten k�nnen in den Heiljen Rock eigentlich jar nich reinkom-
men, denn, des wissen Sie ja, die Motten dr�ngten sich immer
blos dahin, wo Licht is. Un wenn nu ooch so'n alter Rock
wirklich entzweejeht: wat die M�nche Allens zusammensticken,
davon haben Sie jar keenen Begriff! Seh'n Se mal, wie er
des vorletzte Mal ausjestellt wurde, da k��ten nich blos all die
        
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