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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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Niese. Uebergens weibliche Folje w�re ooch nich janz
�bel. Wenn hier so'n h�bschet Mamsellken Pr�sident w�re,
denn w�rd' ick sehr oft einen Antrag stellen.
Polker (steigt wieder auf die Trib�ne). Meine Herren, Ihr habt
det mit de indirekte Wahlen �bereilt; Ihr habt mir meine
Wahlm�nner zu sehr �ber't Knie gebrochen. Ihr seid nich alle
so politsch jebild't wie ick, denn ick war verjangent Monat noch
Stiebelputzer un habe Harkorten un Meisebachen iewichft un
ausjekloppt.
Grieneberg. Det is war anders; denn Hab' ick alle Ach-
tung vor Dir.
Polker. Et war jrade wie die Wahlen waren, un da is
mir von Harkorten un Meisebachen �fters en Portov�llje �ber-
jeben worden. Ick bitte mir deshalb als Enlendz zu betrachten.
Ick habe ooch jetzt wieder viele Aussicht, Minister zu werden.
Niese. Wo so?
Polker. Weil det Untersuchen jcjen de Demokraten in
de einzelnen Mysterien so viel Zeit wegnimmt, so soll en apartet
Verfolgungs-Mysterium injericht't werden, un wahrschein-
lich werde ick des kriegen un Meisebach mein Unterstaatsseker-
tair werden.
Grieneberg. Du Minister! Ne, juter Junge, als Mi-
nister jiebt et doch manche eekliche Nu� zu knacken
�
weshalb
man ooch jerne wieder en Eichh�rneken h�tte � wozu jute
Weisheitsz�hne jeh�ren, un Du sollst jrade unter die Sorte
mehrere sehr hohle besitzen.
Schlundowsky (�rgerlich). Det is keen Parlement, det is
Unterhaltung.
        
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