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Dritter Band Eine Volks-Kammer

Full text: Dritter Band

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unternehmen, sondern bloS unsere Meinungen austauschen.
(Setzt sich unter allgemeinem Beifall.)
Schludowsky. Et kommt nu zuerst daruf an, de� wir
unS eine Tribiene machen. Det jeht janz leichte : wir machen
eine Erh�hung von Sand un legen oben zwee verkehrte Kar-
ren druf, da kann Jeder de sch�nsten Reden druf halten, un
feine Karrjeere als Staatsmann machen. Also, wer'n juter
Staatsb�rger is, hilft mir! (Nachdem die Trib�ne vollendet.) So!
Er steigt hinauf.) Nanu is et nothwendig, de� wiruns einen Pr�
sedenten w�hlen. Nation, wer soll Euer Pr�sedent sind?
Polker. Ick bin sehr f�r Unruh'n.
UteHacker. Ne, det f�hrt zu de Repoblik, un ich bin
vor Friedrich Wilhelmen Vierten, was janz jut is.
Voomkwark. Na ja, aber Friedrich Willem der Vierte
kann doch nich Pr�scdent von uns Rehberjer sind! (Er num.)
Der Eene Des un der Andre Des!
Viele Stimmen. Schlundowsky, Schlundowsky!
Schlundowsky. Nation, ick danke Euch vor Dein Ver-
trauen, wat ick so jut rechtfertijen werde zu bem�hen, mir zu
bem�hen verdienen, ne! mir zu bedienen verm�hen
werde....
Niese. Du verhedderst Dir in Deine Verdienste un Ve�
m�hungen.
Schlundowsky. Nochmal.' Nation, ick danke Dir vor
Euer Vertrauen, <,c'ir langsam) wat ick mir
�
zu verdienen
�
bem�hen werde wie der beste F�rscht.
Polker. Um Iotteswillen nich !
Schlundowsky. Also ick nehme die Wahl an, unter
        
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