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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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Hyacinthe Pansch. Herr Vuffey, ich verbitte mich Das!
Herr Vuffey. Ja, ich kann mir denken, de� sich Ihre
Moralit�t jejen diese Sittenlosigkeit un niedertr�chtige Iemeinheit
str�ubt, die man Prozession nennt. Des Haus, die Familie,
die Arbeit wird vernachl�ssigt un dajejen alle Sch�ndlichkeiten
jedrieben, un Des nennen se denn frommes Werk un Iottes-
jlaube. Na, ick m��te mal en Wort mit'n Papst sprechen k�nnen,
den wollt' ick Bescheid sagen, det ihm Madam P�psten Thee
kochen m��te. Wenn ick nich jloobte, de� vielleicht mein Willem
durch den Heiljen Rock zu Verstand k�me, denn ...
Hyacinthe Pansch. Na, h�ren Se mal, Herr Vuffey,
de� er jrade Verstand verbreitet, das jlaube ich nicht, obgleich
ich Katholikin bin.
Herr Vuffey. So? Sie jlauben nich? Na, en Versuch
kann wenigstens nicht schaden. (Sich umwendend.) Sagen Se mal,
Herr Knubberbacke, wer is'n der Priester da mit de rothe Nase,
der eben ufschlie�t?
Lebrecht Knubberbacke. Der hat de Reliquien unter
sich; deS is der Reliqueur.
Herr Vuffey. So, na ja, so steht er ooch auS. So,
nanu wollen wirn�her treten. Willem, halte Dir an meinen
Rock feste, denn sonst verlierste Dir hier in de katholische Kirche!
Nanu seh' mal, da h�ngt er! Wie alt iS der heilje Rock?
Commis Peschke. Ueber achtzehnhundert Jahre.
Herr Vuffey (die H�nde zusammenschlagend). Herrjeeses! Neber
achtzehnhundert Jahre alt, un noch nich de Motten rinjekommen.
Lebrecht Knubberbacke. Ja, des is nat�rlich, er wird
alle Vierteljahre mit Spieke einjeschmiert.
        
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