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Dritter Band Anekdoten

Full text: Dritter Band

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geschehen, und der Kleine nock mit einem heftigen Sto�e in
den Hausflur geworfen worden, fragte der Herr aus der Nesi-
denz den Gastwirth, wer der junge Mann sei, und woher er
w�re. �Der iS aus de Stadt," rrwiederte der Gefragte sehr
ruhig. �Cs is mein Vrudcr sein Sohn, un h�lt sich hier blos
zum Verjn�jm ccn paar Dage uf."
Entschuldigung.
Ein Lieutenant bemerkte, da� sein Kaffee seit mehreren Ta-
gen so tick sei ; er rirf deshalb seinen Burschen in's Zimmer
und fragte ihn nach der Ursache dieses Nebels. �Ja seh'n Se,
Herr Leitnant, " sagte dieser, �der alte Trichter is entzwee jejan-
gcn, un nu Hab' ick einen Strumpf jenommcn, un da is et
m�glich � "
�Izum Donnerwetter!" rief der Offizier. �Kerl, auf
Ehre, ich glaube, Du bist wahnsinnig!"
�IIott bewahre!" antwortete der Bursche vollSeelenruhe.
�Ilobcn Sc mir doch man, det ick wee�, wat ick dhuc ! Ick
wec� ja, dct Sie sich einrichten m�ssen, un werde nich so rin-
rascn. Ick habe ja man cn alten Strumpf jenommcn!"
Edler Zorn.
Ein Dienstm�dchen, das mit den Kindern ihrer Herrschaft
auf die Stra�e gegangen war, unterhielt sich mit einer Lreuudin
und beobachtete die Kleinen nicht, wl.lchc mitten auf dem Damme
        
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