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Dritter Band Anekdoten

Full text: Dritter Band

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Speculation.
In einer Dcstillations- Anstalt hatte der Wirth aus wohl-
berechneter Industrie eingef�hrt, da� Jeder, der drei Gl�ser
Schnaps trank, das vierte umsonst bekam; und so tranken
denn Viele, statt ihrer gew�hnlichen zwei Glaser, oftmals vier.
�
Eines Tages trat ein Arbeiter in den Laden und sagte zum
Wirthe: �Schenken Se mir mal Eenen in; aber jleich den
Vierten .' "
Ewig schade!
Ein schlanker Garde-Lieutenant bem�hte sich eines Abends
einer jungen Dame, welche von ihrem Dienstm�dchen nach Hause
begleitet wurde, unter den Hut zu sehen. �Soll ick vielleicht
leichten?" fragte h�hnisch das M�dchen, indem sie ihm die
Blendlaterne unter die Augen hielt. �Nein!" antwortete der
Lieutenant, �auf Ehre; ich bin mir selbst Licht genug!"
�Ach det is schade," versetzte die Erste, �det iS ewich
schade, det Sie nich bei uns uffen Flur h�ngen!"
Stichelei.
Auf dem Spittelmarkte ging neulich eine Allesmachende
umher, und schien etwas mit den Augen auf der Erde zu suchen.
        
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