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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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spunnen, Heil Dir im Siejerkranz, Preu�en-Verein, Cholera ...
(sich mit beiden F�usten Platz machend) sehr schekNe IejkNd anjetzt,
�u�erst scheeneIejend' (Er ficht still und zieht �eine Fla chc ) Trost
meiner Tage, entproppe Dir! Et is meine letzte Thr�ne von'n
Friedrichshain.
Conftabler. Wenn Sie hier laut sind, mu� ich Sie
arretiren. Ianz ruhig!
Betrunkener (lavt den Kopf auf die Brust sinken). Wie? Wo
sagen Se? (Dem Eonstablcr lei,e mit ,ehr heilerer Stimme znrufend ) H�r'n
Se mal, Koststapler: ders man woll noch Durscht haben? (Zu
Anderen, welche fingen und ,prechcn ) Ssch ! Ssch ! Ianz stille! Et soll
Ruhe find. Wecken Se den Majiftrat nich uf. Preu�en iS
wieder zu Vette jejangen. Ssch! Ssch! (Er singt-)
Schlaf, Borussiaken schlaf!
Vor'n Dhore fteh'n zwei Schaf',
Em schwarzes un ein wei�es,
Un wenn det V�lkeken nich schlafen will.
Den kommt det schwarze un bei�t et.
(Er ,eht sich aus eine Bank )
So, ick von Iottes Inaden werde ooch schlummern hier
mitten drinn in de politsche Demonschdrazion. Ick schlafe Re-
jierung; ick vereinbare mir mit Morpheufsen wegen Drusel.
Die St�rung is vor immer ufjehoben, die Druselfreiheit
eingef�hrt, aber erst mu� en Schnarchjesetz ausgearbeitet
werden. (Zu einem Hcnu ) H�r'n Se mal, ick will absolut schlaft� !
Haben Sie kernen F�cher bei sich! Wedeln Sie mir mal
deKostftaplersab! Die umschw�rmen eenen so, man kann
jar nich schlafen. (Legt sich nieder)
Ein anderer Constabler. Ruhig!
        
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