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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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Schoote. Na, na, beruhige Dir man, so schlimm wird
et woll nich sind.
Labejack. Wie jesagt: mir zweifelt noch. Denn da die
Existenz minderer St�dte mehr an die Durchpassage jebunden
is, insofern man absteigt und was verzehrt, so k�nnte viel-
leicht -
Kippcmann (ihn unterbrechend). Ach, Ihr schaafsd�'mlichen
Philister, mit Euch zu streiten, freilich, dazu m��te man die
Ieduld von des janze deutsche Volk zusammenjenommen haben.
()m Elfer.) Un wenn heute ein Iott von Himmel herunterftieje,
Ihr knabbertet ihn so lange mit K�nnte'S und Vielleicht's an,
det keen Knochen von ihm �brig bliebe! Erklaren des Iro�e
un I�ttliche in de Eisenbahnen, des kann ich nich; wer de
Eisenbahnen nich f�hlt, der war urspr�nglich zum Rindvieh
jeboren, un is blos aus Versehen Mensch jewordett! Du dickes
Fleischjeb�ude mit Deinen magern Verstand Du, Labejack, un
Du, lange Schoote Du, an die nischt als Pelle is, un nich de
Spur von Kern! Kennt Ihr denn umst�ndlich auseinander-
setzen, worum der Fr�hling so sch�n is, un worum ein Sternen-
himmel so nachdenkend macht, un worum de Erfindung der
Vuchdruckerkunst so was I�ttliches, un der Voneparte so 'ne
jro�e Erscheinung is? Ihr dreckigdenkenden Sumpfratzen Ihr,
wenn Ihr nich mit den Kopp f�hlen k�nnt, denn fr�gt je-
scheidte Leute nich, denn jeht zu Hause un angelt, denn seid
Ihr sicher, de� keeN Wallfisch anbei�t! (Er greift nach dem Wci,bicv.)
Schoote. So, det is recht! Nu haste jeredt, nu drink'
ooch mal.
Labejack. Du hast Dir ereifert, Kippemann. Ich ercifre
        
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