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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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Sch�bedanz. Erscht nich, aberscht nachher spater. Erscht,
wie er den Duch jefunden hatte, da schrieen se, halten Dieb!
un dadurch f�hlte er sich so beleidigt, de� er noch schneller lief.
Mit een Mal, wie er um 'ne Ecke rennen wollte, so hielt
een Schnittwaarenhandler sein Schild vor, un da rennt Span-
dutzke jrade jejen de Firma. Un zwarscht so, det uf die eene
Br�sche et Oompg�uie stand.
Piek er. Det wird weiter keenen Eindruck uf ihn jemacht
haben; er hatte immer en Brett vor'n Kopp.
Sch�bedanz. Ja, des is wahr, des Pulver hat der Span-
dutzke nich erfunden! Wenn et nach den jinge, denn sch�ssen
wir heite noch mit Flitzbogen.
Piek er. Na, aber h�r' mal, immer wird sich doch der
Kerrel nich von anjemessene Belohnungen n�hren k�nnen ! Een-
mal werden se ihm doch 'ne Belohnung anmessen, die weh dhut,
wat? Immer werden se doch die Kalitte nich rumstattern lassen?
Iloobste nich ooch, det se ihn mal in'n Kescher kriejen un ihm
ufspannen ?
Sch�bedanz. Ja, det is plausibel! Nischt is so fein
jesponnen, et kommt an's Licht der Sonnen; man kann sich
zehn Jahre lang en Splitter inrei�en, wenn't mal en Maftboom
is, denn merken se't doch! Ja, ick willDir sagen, heute oder
morjen sind't der Spandutzke doch mal 'ne freie Schlafstelle.
Der Schmooltopp sprudelt so lange �ber, bis mal an jeden
Henkel en rechtschaffner Irenadier anfassen duht. �
        
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