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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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Herr Vllsfey (im grb�ten Eifer, die Gefahr verachtend). Nn WMN
Sie vielleicht jlooben, de� ich aus Knickrigkeit nach des Entree
jefragt habe, so irren Sie sich, so iS des ein zu beklagen-
des Mi�verh�ltni�, wie die Staatszeitung sagt, hee�t des
Ich lebe von meine Zinsen, ich kann was vor heilje R�cke
ausjeben, wenn ich will, un der Beweis is, de� ich deshalb
hierher jereist bin, wo man unterwejens von de Eisenbahnen
un von Thurn un Tarissen keenen Ducaten vor's Fahren kriegt!
(Er wird angefa�t, wild.) Herr, in's Dreideibelsnamen, lassen Sie mir
los, oder ick steche Ihnen uf Ihre Wunderbacke 'ne janz ver-
n�nftje proteftantsche Bremse, dct Sie janz auS de Iejenwart
verschwinden, un mindestens f�nf Jahrhunderte zur�ckstiegen
sollen.'
Frischer (leise zu ihm). Gehen Sie hinaus, Herr Vuffey,
folgen Sie mir! Denn wenn wir Ihnen beistehen, so werden
Jene nur noch giftiger, und vertheidigen k�nnen wir uns doch
nicht gegen die emp�rte Masse. Die Gebildeten nehmen zwar
keinen Theil, aber der Rohen sind genug, um keinen Knochen
an uns ganz zu lassen.
Herr Vuffey (fortfahrend, ohne auf Frischer zu h�ren). Wenn Sie
mir als rohe Masse als Einzelnen anfassen UN �ber mir her-
fallen, so behandeln Sie mir als Opfer, als M�rtyrer nennt
man des !un ich werde vor de jute Sache rausjeschmissen, vor
de Aufkl�rung! Man zieht ihn l�rmend von seinem Sitze fort.) Lassen
Sie mir, sag' ich!
Wilhelm (weinend). Vaater! (Schreiend). Lassen Sie meinen
Vaater zufrieden!
Herr Vuffey. Stille, Sohn! Ich danke Dir vor Deine
        
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