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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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mir in diesen legte, weil ick stolperte und lin fiel. So eben
war mein Freind Posenberg bei mir und erz�lt mir, da� Du
mir, als Du mir da fandst, mir jekeilt hast, weil Du mir in
das Rennstcen fandst. Ich ftage Dir jetzt ganz unschuldig,
warum hast Du mir jekeilt, frage ich Dir. Fragezeichen. Kann
ich da 'vr, da� ich besoffen wahr,
� daran is bloS Schult da�
ick zuviel gedrunlen Halle und folglich is es Sehr Un-Recht
von Dir, das Du mir keiltest, weil ein Mensch der, wenn er
besoffen is keine Sinne nich hat un folglich die Krile �ich
erwicdern Kann !H�lt' ick meine sinne bem�chtigt gewesen, so
hell ick dir blau und braun jeschlagen denn, das weift du das
ich Keiner nich bin, den man �ml die Faust seine Nase abschlagen
l��t, und dann vorreden la�t, es w�re man ein Nasenstieber
jewcscn. Hellst du mir alfoh jekeilt als ich, meiner Sinne
f�hig Halle, so wehre es eine rechchlliche Handlunt, weil auf
ihr (5rwiterunt stall Finden h�tte k�nnen finden. Aber, das
du mir keiltest, als ich mir von mein Freind Posenberg aus
das Nmnsteen jch Rcllcl saa, daS is Schofel von Dir, und
das lannste Glauben, wenn ick Dir hier jetzt hier bei mir
H�tte, renn Solltest Du einen Buff genie�en, der nich vor de
Lange Weile W�hre. Es is allso mein fester entschluS, das
ich durch die keile W�rend meiner Besoffenheit mit Dir zu-
sammen breche. Wir sind jetzt Feinde, un wenn ick Dir mal
wieder bei Wiedects oder bei Irgendwo treffe, so schmier ick
Dir Deinen Pullell mit Achtung
Dein Freund
Verlin,d. �. Oktober Iottlieb Peserich
lU3U. bei Frau Hiezeln in Schafft�Ue.
        
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