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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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St. Nee, et is en alteS Fell
K. Haste se schonst jekeilt?
St. Erscht zweemal.
K. Det jeht an � lebst De sonst jl�cklich mit ihr?
St. Ja.' Wir dhun jejenseitig mscht, wat der Andere nich
Will. <�r tnnll au� der Gchnapsfiasche.) Aberscht wat Mtt V0N UNs�N
Predger bei de Traue iS ufjefallen � der meente: Mann un
Frau sollte een Leib un eene Seele find.
�
Nu bitt ick Dir.
K. Det jetzt nich.
St. Nee, siehst De, des meen' ich ooch! Wie kann denn
der Mann mit de Frau een Leib un eene Seele find? Seh'
mal, wenn ick zum Erempel mit meine Frau een Leib un eene
Seele w�re, so.... Du verstehst mir doch.
K. Ja! man zu!
St. Na fiehfte de! Nu wollt' ick Dir man sagen, wenn
ick un meine Frau een Mann un .... ne! wenn ick un mein
Mann eene Frau, ne! wenn ick un meine Frau een Leib und
eene Seele w�re, un ick nehme ne Prise
� fiehste, Kittelbock,
denn m��te sie doch niesen.
K. Ja !un wenn Du zu ville Kimmel drinkft, denn werd
sie besoffen.
St. Ja! un wenn ick in't Wasser falle, denn m��te sie
ersaufen.
K. Ja .' un � un � un wenn si e sich beit Kochen ver-
brennt, denn m��tet Dir ja weh dhun?
St. Ja! weh m��t' et mir dhun. Ja, un wenn sie jeftoh-
len hat, denn mu� ick sitzen!
K. Ja! un sie mu� aber ooch sitzen.
        
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