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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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ja schon wieder an die dreckige Puppe! Sei artig, mein
bindeten !
Lieschen (die H�ndchen hochhebend). Arm, Mutte, Arm!
Die Mutter. Uf'n Arm willfte, mein Engelken? Na
ja, Mutter wird Dir uf'n Arm nehmen. (Hebt Lieschen auf.) So,
meine kleene, niedliche Ieere; jib mal Muttern en K��ken,
mein Liefeken! Soo, mein Pusel! Nu woll'n wir nach's Fleesch
sehen.
Lieschen. Feesch:
Karl. Mutta, Kall auch Feesch sehen
Die Mutter. Nein, Du bleibst hier, un spielst mit Dein
Bild, un wenn Dir Ede noch mal wat dhut, denn wird er
von V�tern nachher �berjelegt! (Geht hinaus.) Ach, da find de
IuNgkNs schon! (Der zehnj�hrige August und dcr achtj�hrige Theodor
kommen aus der Schule , st�rzen in das Zimmer , werfen Mappen , B�cher und
M�hen bei Seite und machen gro�en ll�rm.)
Theodor. Heidi, heute is Mittwoch, heute wird Nach-
mittag nich in de Schule jejangen, heute jeht't nach'n Aleran-
derplah Ball spielen! Heidi!
August. Warte mal, ick wer' mal jleich meinen Iummi-
ball springen lassen. Kreuzscheffel, seh' mal, wie der springt,
hurrje! Nu softe mal sehen, wenn Tante kommt, wie die en
Iroschen zu bunte Wolle rausr�cken mu�, un wie ickn denn
bestricken werde, den Vall, janz feuerroth, blos so in jede Ecke
so'n dreieckijet Quadrat von jelbe Wolle, mit'n schwarzen Punkt
drinn. (sa�t den Ball springen ) Hurrje, springt der !
Der Vater (eintretend). Aber August! Willste wieder Pr�jel
haben? Wenn der Ball nu in't IlaSspinde stiegt? Ick sag'
        
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