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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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3lesHeN (�.in Kind zwcl Jahren, gcht in der Stube umher, f�llt l,ln
,md schr^t). Aaaaah, Aaaaah!
Die Mutter (wirft ihren Stlickstrumpf soll und hi.bt LieechtN auf).
Na, man stille, man stille, Liesken !Sei doch man ruhig, Kin-
deken! Wo dhut et Dir denn weh, mein Engelken? Viste
uf'nKopp jefallen? Daran is wieder die infame Stube schuld ;
woll'n wir die Stube hauen?
Lieschen (ichluchzend). Ja!
Die Mutter (schl�gt mit der Hand auf die Dlele). Warte, warte,
du infame Stube, du sollst sch�ne Haue kriejen !Warte man,
wenn du Liesken wirft weh dhun, du infame Stube!
Lieschen (gleichfalls mitihrem H�ndchen auf die Diele schlagend). Watte
man, watte man, fame Tube.
Die Mutter. So, nu iS es wieder jut; nu weent Lies-
ken nich mehri nu jrade nich mehr, du eekliche Stube du.
Lieschen (die Mutter an,chauend). Nich' mehr weenen, ne? Lies-
ken wieder pielen?
Die Mutter. Ja, Lieschen, wieder spielen. So, setz'
Dir hier ruhig hin: da haste Deine Puppe.
Lieschen. Puppe!
Die Mutter. Ja, sch�ne Puppe! Haft ihr aber schon
wieder den Kopp abjerissen! Liesken mu� nich immer Allens
anzwee machen) muh AllmS h�bsch janz....
H�usliche Scene.
(Eilf Uhr Vormittags.)
        
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