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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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Sonntags-Scene.
(Ein �ffentlicher Garten vor de� Thore.)
D�rthe. I,seh' mal, Carline! wo f�hrt Dir denn der
Deibel hierher?
Caroline. Ick bin mit meinen Liebsten hier!
D�rthe. Ach ja! ick habe ja jeh�rt, det De Dir verhei-
rathen willst. Wat is denn Deiner vor Eener?
Car. I,et is en recht spa�hafter Mensch, un hat sein
hinreichendes Brod.
D�rthe. En Schneider?
Car. Na, h�r' mal, wat denksten? Et is en Schuhmacher
in Condezjon!
D�rthe. Wenn eh'r wollt Ihr denn loslejen?
Car. Nu, er denkt zu Neujahr; eh'r wird er woll nich
k�nnen. Denn er will jleich V�'rjer und Meester werden, damit
man wat is. Des kannste jlooben, nich vor zwee Dhaler lie�e
er sich als Ieselle ufbieten! Nee, er wee�, wat er is
�
un
hat seinen Stolz und Rehschpektazjon.
D�rthe. Aber wie is et denn mit de Kn�ppe?
Car. Ja, et is wenich, wat er hat, aber man mu� stch
behelfen. Du wee�t, ick habe mir wat jespart un er ooch. Na,
wenn de Arbeet losjehen soll, so jebe ick det Meimje her, un
er mu� det Seinichte ooch dazudhun, sonst jeht et nich! Iu
M�beln wird unS freilich nich viel �brig bleiben, aber wenn
        
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