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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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j�5, ne aber, wat halt' ich mir wieder uf! Na, atje, atze.*
Also den Sonntag, horste!
Nike. Ja, 't bleibt dabei.' Atje! � (umkewnd.j Herrjees,
Fike! File!
Fike. Na, wat denn?
Nike. Hab' ick Dir denn erz�hlt, det ick neulich in de
Red oute war?
Fike (crjiaunt) Ne! Du?
Nike. Ja, denke Dir! Also ick kenne Dir da so eenen
von's Chorpalais, der mir manchmal en bisken de Cour macht,
un bei mir hinten uf'n Hof Chambrejarnie wohnt, un Der
sagt neulich zu mir: h�r'n Se mal, Nike, sagt er, wenn Sie
mir erh�ren wollen, denn soll'n Ee mal uf 'ne Redoute kom-
men; denn verschaff' ick Ihnen en Anzug, un zwee Villets Hab"
ick, un denn soll'n Se mal sehen! Aber det hee�t... Na 't
is jut, sag' ick, aber wie soll ick loskommen? I,sagt' er,
wir jehen hin, wenn de Herrschaft zu Vette is; ick hole Ihnen
um halb Elwe aus Ihre Kammer ab. Also so bin ick in de
Redoute jekommen. Ne, h�r' mal, Fike, so wat hast Du noch
nich erlebt, det jeht in's Weite! Ne, Skandal is da vorgekom-
men! Na, bor' mal, haben sich da die dummen Iungens, die
jro�maulijen Iardeleichnams benommen! Iemeiner konnten se
nich sind! Ick sage Dir, mit die Iungens sollte keen anstandjer
Mensch mehr umjehen! So 'ne bunte Iungens denken, se sind
wat, un se sind doch man blos Maulaffen, die zum Abschrecken
geschaffen sind, damit en vern�nft'jer Mann wee�, wie er nich
werden mu�. Ick habe aber den Eenen abjef�hrt. Kommt Dir
Eener an mir ran, legt seinen Arm um meine H�fte un sagt:
        
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