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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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nat�rlich, vorn orndlichen Ritter iS Drinken bloS die noth-
wendije Besch�ftigung, welche zur ersten Stillung des DurschteS
erforderlich iS, alle anjenehme Zerstreuung �ber den Durscht
nat�rlicherweise : saufen. Das Wort klingt Ihnen �brijens bloS
so f�rchterlich, Minne, eS iS ...
Hyacinthe Pansch. Minne?
Brauer Pansch. Meine Iattin hei�t nich Minne, son-
dern Hyacinthe.
Herr Buffey (mit Sicherheit). Ich sage: Minne, weil ich
Ihr Ritter bin, un de� sich des hier so romantisch mitIhnen
zugetroffen hat, des iS die Symparthie mit die Ruinen. Also
ich wollte sagen, des Wort saufen klingt Ihnen blos so f�rch-
terlich, Minne; es is eigentlich viel solider wie Drinken. Denn
Sie k�nnen doch von keinen Ritter un von keinen anst�ndigen
Mann verlangen, de� er jedes Mal seinen Kopp so damlich wie
'ne Henne in de H�he halten soll, um eenen lumpigen eenzelnen
Droppen runterkullern zu lassen, un doch hee�t des uf Hoch-
deutsch saufen, wahrend man jetzt oft in de Zeitung liest von:
de� uf das Wohl von den un den F�rschten un Des un Des
jedrunken is, un ich sage Ihnen, Minne Hyacinthe Panschen,
des Wohldrinken kenn' ich: des is des gr��te Wohl saufen,
was Se sich denken k�nnen. (Sich zu den Andern wendend.) Apropos,
ehr wir in de Weinstube gehen, wo is denn unsre Nachtscheune,
im Fall der Eene oder der Andere ...
Commis Peschke (w�hrend sie in's Haus treten). Die Scheune
ist.
Frischer. Ach, meinHerz lechzt nach einem frischen Trunke
dieses goldenen Weines !(Sich umwendend.) Dein Volk, Du sch�ner
        
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