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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

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Da eilt, was H�nde hat, sich einzurichten,
ES regte sich gesch�ftig Jung und Alt.
Man sehnet sich nach Braten und nach Fr�chten,
Nach irgend Etwas, warm oder kalt.
Eitler Wunsch! Vergeb'nes Klagen!
Ruhig in dem alten Gleis
Bleibt der Gaste leerer Magen,
Ewig steht der Schlu� des Zeus!
Freude hat mir Gott gegeben!
Sehet, wie ein gold'ner Stern,
Mit der Sch�ssel, blank und eben,
Naht der Diener seinem Herrn!
Sie war nicht f�r den Gast geboren,
Man wu�te nicht, wohin sie kam,
Und schnell war ihre Spur verloren,
Als er von ihr ein St�ckchen nahm.
Durch der G�ste lange Kette
Schauet man nach Wein sich um;
Ach w��ten wir, wer eine Flasche h�tte,
Wir b�ten ihn darum!
Dort erblick' ich Rebenh�gel,
Ewig jung und ewig gr�n,
H�tt' ich Schwingen, hatt' ich Fl�gel,
Ach, nach Gr�n'berg zog' ich hin.
Und hungrig blieben alle G�ste,
Da nahte sich ein sattes Paar,
Das allereinzige beim Feste,
Weil es vorher bei Mielentz war.
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