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Dritter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Dritter Band

Das Gastmahl.
Bei einem vornehmen Herrn, welcher der Convenienz halber
ein gro�es Gastmahl geben mu�te, ging es, was Essen, Trin-
ken, Beleuchtung und Heitzung betrifft, so karg her, da� ein
Wihling sp�terhin nachfolgende Parodie circuliren lie�
Wer wagt es, M�dchen oder Mann,
Zu tanzen in dieser Finsterni�?
Und fa�t er nicht gut die Ungl�ckliche an,
So stolpert er ganz gewi�.
Und noch einmal der Wirth die G�ste fragt
Ist Keiner, der den Tanz hier wagt?
Und ein Stutzerchcn, d�nn und keck,
Tritt aus der Finsterni� hervor,
Den Hut wirft er, das St�ckchen weg
Und w�hlt aus der T�nzerinnen Chor,
Und haspelt herauf und haspelt nieder,
Um zu erw�rmen die starren Glieder.
Und mit Erstaunen und mit Grauen,
Schaun's die Ritter und Edelfrauen :
Da �ffnet sich eine Seitenth�r,
Gin zitternder Diener tritt Herf�r
Berliner Vokslebcn. m. Bd. 16
        
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