Path:
Dritter Band Auf dem Wollmarkte

Full text: Dritter Band

235
Rieke. Iworum nich? Aber Sie werden mir scheene
treu sind, so 'ne Stadt-Kalitte?
Statist Puleke. Ne, ne, Riekeken, da verkennst Du
mir, holde Pstanze aus Hinterpommern. Mein Irundsatz i�
immer, man mu� seiner Ieliebten nich blos treu seind, sondern
auch nuglisch. � Also, wenn Sie weiter bei mir nischt raus-
sinden k�nnen, denn bleibt et bei den Iejenstand. Nat�rlich
�
eene Liebe is der andern werth, Sie werden ooch nich
eeklig zu mir sind. Sagen Se mal, wo logiren Sie'n?
Rieke. Da dr�ben in de Ausspannung.
Male. Ja, ick ooch!
Statist Puleke. So, so, da dr�ben, na sch�n! H�ren
Sie mal, Rieke � h�ren Sie mal � wat ick Ihnen sagen
wollte, � wegen � ick wollte Ihnen man sagen � kommen
Se Mal
� (er zieht sie bei Seite Beide sprechen lei,e miteinander).
IV
Strampel und Schneppe.
(Sieben vor einem Lager von Wolljacken )
Strampel. Na, sag' mal, Schnebbe, Du warscht ja
mal uf 'n Lande, Du Haft ja Schafverftand, Du verstehst det:
wie wirdten det jemacht mit die Schafe?
Schnebbe. Det wird mit die Schafe jemacht, wie mit
de V�lker, des is eene Prostemahlzeit.
Strampel. Wo so?
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.