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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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Mhleedh's? Ne, der bewegt sich nich. Det dhun schon die
lebenden F�rschten unjern, geschweige die Dodten. (Zu einer
Schildwache �t�cn�bcr.) Gu'n Moorjen, gu'n Moorjen! Schon so
stei�ig? Schon so fr�h im Icsch�ft? (Wieder zu den Landm�dchcn.)
Sagen Se mal, Rieke, wollen Sie mein Iejenstand werden,
meine Schwachheit? Sie gefallen mir, Sie haben so 'ne schlanke
Taille jehabt, ehe Sie st�rker wurden, un Ihr Ieficht sieht wie'n
rother Luftballon aus, der eben uffticgen will. Die Nase is
l�nglich, sehr l�nglich, Sie werden sich schwerlich schnauben
h�ren k�nnen; aber dieses is mich Pomade, Nase is Neben-
sache, wenn Se ooch in de Mitte sitzt, un wenn Sie ooch um-
biegen m�ssen an de Ecke, damit de Wagens vorbeifahren
k�nnen. Nase iS Pomade! Na, wie is et, wie jefall' ick
Ihnen? F�hlen Sie eine Neujung unter Ihrer Vlouse zu mir?
(Karikirt z�rtlich mit schmachtenden Augen.) Willst Du MNN Iejenstand
werden, Rieke?
Rieke (lacht). Ne, Sie sind en putziger Kerrel!
Male (ebenfalls lachend). Wie 'n Vajazz.
Statist Puleke.
Wenn ick in Deine Aujen kieke,
So puppert mir dct Herze, Rieke!

    
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