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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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auS Fr�mmigkeit verhungern. Wenn ick so Bratkartoffeln mit
Karmenade haben k�nnte, die w�rden mir sehr schmeicheln.
Nich wahr, Willem?
Wilhelm. Ja, Bratkartoffeln, un denn nachher jleich zu
Bette, Vater!
Herr Vuffey. Ja, hat sich was zu betten !Zu Scheune,
Schasskopp .' Du kannst Dir freuen, dat Du mal ufHeu schla-
fen kannst. Denn des kenn' ick noch aus meine Jugend her,
de� ick am liebsten de Landparthien darum mitmachte, weil ick
da uf'n Heuboden schlafen konnte. Na also, meine Herren, wie
is es von wejen Abendbrod?
Lebrecht Knubb er backe. Wir nehmen unser Souper
in einem Weinhause ein, wo es zwar auch sehr voll is und
stark jefastet wird von einer heute anjekommenen Prozession,
die seit sechs Dagen unterwejens is, wo man aber doch wav
kriegt. Nanu aber bitt' ich, keinen l�ngern Aufenthalt! Wer
noch l�nger z�jert un sich besinnt, der kann gef�lligst Hunger-
poten saugen, was jetzt en sehr bekanntes un jangbares Land-
und Stadtgericht is, bis mal ....
Hyacinthe Pansch (im Gehen) Na, wenn ich Das jewu�t
h�tte, herrjceses, wie sa�' ich noch janz stille vor meinen Nipp-
disch in Berlin!
Commis Peschke. Ja, un Wir Abends vor unsere
Nippdlsche im WirthshaUs. (Einen Fremden anrufend.) He da, Sie
da! Des is ja hier woll die Mosel, Tochter des freien deut-
schen Rheins, wo unsre Reben wachsen? K�nnen Sie mir
nich sagen, wo meine stehen?
        
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