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Dritter Band Auf dem Wollmarkte

Full text: Dritter Band

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ja alle Br�der, ein Jeder ist dem Andern janz einjal," sagt
der gro�e Moewes. Aber da wir alleweile so sch�ne Du und
Du sind, so d�cht' ick, wir trennten uns noch nich wieder so
schnell; �denn kaum lernt man sich kennen, mu� man sich
noch nicht trennen," sagt der jro�e Wagener und Kasimir,
Klosterstr. Nr. 104. (Er setzt sich wiedcr zum Schafer.) Erlauben Sie,
reizender Enjroiste, det ick mir bediene; mir sitzcrt. Ick bin
sehr jespannt auf diesen Satz d�u,pcrt sich und trinkt aus seiner Schnaps.
flasckc). I,det sitzt sich sehr weech hier, Heerdenpromenadiercr;
die Wollsacke sind woll mit Pferdehaare jef�ttert, oder mit
isl�nd'sch Moos? det freut mir, det is jut vor de Brust; ick
drage immer en Visken isl�nd'sch Moos in de Westentasche.
Aber sage mal, Vr�derken, wo bist Du'n eejentlich her? Du
bist woll nich weit her?
Sch�fer. Aus Afrika.
gipke. Aus Afrika, so, so? Nu seh' Eener, det iS en
janz Ende! Also von da bifte her? Da soll et jro�e Schaft
jeben; Ihr habt woll ville Wolle?
Schafer. Schafskopp'.
gipke. Janz recht, det wollt' ick eben damit jcsagt haben.
Sch�fer. Na nu jehste aber hier runter, sonst kriegfte
Keile! Da kommt Herr Pretschcl, der Verwalter, der macht
nich lange Umst�nde. Wo der hinsa�t, da w�chst keen Iras,
un Ir�nkohl erscht recht nich.
Zipke. Na wer wee�! ick habe sonst en sehr fruchtbaren
Boden, wie ick Dir vielleicht en andermal zeigen werde. (Steht
auf.) Ueberjens, det h�tt' ick wissen sollen, det Du nich mal
erschter Beamter hier bist, nich mal Ieheimer Ober- Sack -In-
        
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