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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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CommiS Peschke. Iafthof? Ne, wejen Iafihof, des
st�rt! Io nich Iasthof, reizende, doppelte Hyacinthe. Bei die
Zeiten ooch noch? Spaa�! in Trier! alleweile! Ne, ene
Scheune is ooch keen Hund! Wenn Se da dr�ber nachden-
ken, woruf Sie schlafen werden, denn k�nnen Se Heu rathen.
Hyacinthe Pansch. Was, ich auf Heu! Sie sind
wohl nich klug, Herr Peschke?
Com mis Peschke. Inu, es jeht! Ich willIhnen sagen,
anjenehme Bier-Hyacinthe, man tr�gt sich mit der Meinung
rum, Alexander von Humbolt w�re en jr��erer Ielehrte als ich,
indessen bin ich doch nich so auf den Kopp jesallen, um nich
hier, in Trier, einzusehen, de� ich f�r mein Jahrhundert noch
viel zu viel Verstand habe.
Hyacinthe Pansch (zudm Andern). Is des wahr, da� ich
in einer Scheune die Nacht zubringen soll, und wahrscheinlich
unter Kr�thi un Pl�thi?
Frischer. Gott ist �berall, Frau Pansch, auch in der
Scheune verl��t er die Seinen nicht. Ist's Ihnen indessen an-
genehmer, die Nacht im Himmelbette, unter seiner Sternendecke
zuzubringen, so sparen Sie noch sechs Kreuzer Schlafgeld, denn
der liebe Gott giebt all sein Gutes umsonst. Er wuchert nicht,
wie gewisse Schurken.
Herr Vuffey. Nach Kreuzer wird hier jereclmet?
Frischer. Zuweilen. Kreuzer sind frommes Geld, das auch
zugleich an die allgemeine Noth erinnert.
Herr Vuffey. Na, kann man denn da ooch was zu essen
kriejen in die Scheune? Un wenn man ooch noch so fromm
is um den Heiljen Rock, so kann man doch im Irunde nich
Berliner Volksleben, in. Bd. 2
        
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