Path:
Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

16
en Mantel un en Schlafrock. Und ick bin zwar nich jerade
jeiftlich und heilig, aber ick lebe doch ooch, ohne zu arbeeten.
Hyacinthe Pansch. Pansch, ich verbitte mich des, da�
Du so was jejen meine Reeljon sagst. DeS hier in Trier is
der einzije heilje Rock, der �chte, den unsre Kirche hat.
Herr Vuffeh (verwundert). Ihre Kirche? Also sind Sie
katholisch, Ihr Mann ooch?
Brauer Pansch. Ne, meine Hyacinthe blos; wir find
jemischt.
Herr Busse y. I,seh'n Se mal, des is des Erste, was
ich h�re! (Gutm�thig.) Nu des schad't nischt, Madam Panschen,
ich bin zwar efanjeelsch, aber des schad't nischt! ich dulde!
Mit ernster Entschiedenheit.) Sie sind ein Mensch, Madame Panschen,
UN
Hyacinthe Pansch. Was?
Herr Vuffey (fornahrenri. Un es is janz einjal, was
ein Mensch vor eine Neljon hat, wenn er man ein juter
Mensch is un der Andere ihm duldet! So is es, Madame
Panschen (er reicht ihr tne Hand). Hier is meine Hand! Wejen
de Reljon keine Trennung zwischen uns: ick dulde Ihnen!
Commis Peschke (zmmllehrend). Nanu is Allens abje-
macht. Allens da, bis uf Holz un Micthe! sagt der Nagel-
schmiedjeselle Koofdirwas mit Frau un sechs Kindern, nachdem
von den Verein f�r die arbeitenden Klassen j�hrlich en Silber-
sechser uf seinen Theil jckommen war. AUens da: Abendbroot,
sojar Abend b utt er, Nachtherberje, Waschnapp un Morjenkaffc!
Hyacinthe Pansch. Na, Iott sei Dank! Is der Iast-
hof weit?
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.