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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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cheln will, sehr d�mlich, unnu Hab' ich erscht neulich jelesen,
da� so 'ne Weltbejebenheit manchmal den jr��ten Einflu� uf
en bornirten Kopp hat un ihn Pl�tzlich Licht jibt. Vielleicht,
de� ooch ihn der heilje Rock selbst insschpieriert, nennt
man des! Denn wenn er Wunder thut, woran man doch nich
zweifeln kann, wenn des Aliens, was hier jeschieht in Trier, im
Jahre 1844 geschieht, so mu� mein Sohn klug werden. Nick�
wahr, Willem? (Streichelt ihm die Wange.) Nich wahr, nach den
Heiljen Rock sehnst Du Dir sehr?
Wilhelm (weinerlich). Ne, Vater, mir schl�fert!
Herr Vuffey (giebt ihm einen Valfenstreich). Schafskopp ver-
dammter! Seh'n Se, Madame Panschen, was f�ngt man nu
mit so'nnen dummen Jungen an, der janz incurabel is? (Schl�gt
die H�nde zu,ammen). Nu Hab' ick ooch die weite Reise hierher
nach den HeiljenRock jemacht! Ooch umsonst! Ooch umsonst,
wie Aliens umsonst, was ick nu schon zum endlichen Klugwerden
vor diesen Esel von Sohn unternommen habe. Mehr k�nnen
die Schriftsteller nicht mit's deutsche Volk zu thun haben, wie
ick mit meinen Sohn! Aber wer einmal Schafskopv is, der
bleibt Schafskopp, un wenn man ihn Zwanzig heilje R�cke
�berzieht!
Brauer Pansch. Bitte. Herr Vuffey, es jibtman Acht-
zehn!
Herr Vuffey. Achtzehn St�ck? I,seh'n Se mal! Nu,
des ist 'ne janz anst�ndige Iardrobe; da braucht die Heiligkeit
nich mehr in Hemds�rmeln zu jehen. Ich habe man zwee
Ueberr�cke, eenen Leibrock vor Iesellschaften, einen Palletho, un
        
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